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Sucht & Drogen Hotline

Ein gemeinsames Angebot der Drogennotrufe aus Berlin, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Wir über uns

Notdienst für Suchtmittelgefährdete und -abhängige Berlin e.V.
Suchtberatungsstelle Drogennotdienst

Genthiner Straße 48
10785 Berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 08:30-21:30 Uhr
Sa, So und Feiertage 14:00-21:30 Uhr
Krisentelefon: 030 19237

Seit mittlerweile über 30 Jahren ist der Drogennotdienst in Berlin die erste Anlaufstelle für drogenabhängige und drogengefährdete Menschen jeden Alters und aller Nationen. Die Türen stehen Betroffenen nicht nur aus Berlin offen, sondern auch hilfesuchenden Menschen aus dem Großraum Berlin und Zugereisten aus dem gesamten Bundesgebiet. Ein Großteil der Klienten konsumiert Heroin und Kokain. Bei den Jugendlichen steht die Cannabisabhängigkeit im Vordergrund.

Im Drogennotdienst sind 8 Sozialarbeiter beschäftigt, begleitet durch Praktikanten und Zivildienstleistende. 25 ehrenamtlich Tätige unterstützen die Arbeit mit großem Engagement. Pro Jahr werden etwa 6.500 bis 7.000 Hilfesuchende betreut.. Zur Vermeidung von HIV- Infektionen werden jährlich rund 70.000 Spritzen getauscht. Die Räume des Drogennotdienstes sind täglich geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen, das Krisentelefon ist rund um die Uhr besetzt.

Neben der individuellen und zeitnahen Beratung und Betreuung sieht es der Drogennotdienst als seine Aufgabe an, Drogenabhängige an die für sie zuständigen Einrichtungen der Drogenhilfe zu vermitteln. Dazu gehören Beratungsstellen und Einrichtungen anderer Regionen, ambulante und stationäre Therapieeinrichtungen, Nachsorge- und Selbsthilfeeinrichtungen sowie Angebote angrenzender Hilfesysteme aus den Bereichen Medizin, Psychiatrie, Obdachlosenhilfe, Schuldnerberatung und Jugendhilfe. – So vermittelt der Notdienst Therapieplätze ohne die üblichen langen Wartezeiten (Therapie Sofort).

Doch wer sucht den Weg in die Beratungsstelle? Zum einen Drogenabhängige in akuten Krisensituationen, wie bei Suizidgefahr, Therapieabbrüchen oder Rückfällen in den Drogenkonsum, aber auch Drogenabhängige aus anderen Bezirken oder ohne Meldeadresse finden bei dem qualifizierten Fachpersonal immer ein offenes Ohr. Das besondere Augenmerk gilt der jugendlichen Klientel, daher sind Lehrer, Eltern, Schüler und Studenten jederzeit willkommen, sich über Hintergründe und Hilfeangebote zu informieren. – Etwa der Abhängigen, die den Weg in die Beratungsstelle finden, sind jünger als 17 Jahre.

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