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Sucht & Drogen Hotline

Ein gemeinsames Angebot der Drogennotrufe aus Berlin, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung.

Wir über uns

Hintergrund

Eckpunkte für die Einrichtung einer bundesweiten Sucht & Drogen Hotline, verabschiedet am 04.07.2003 in Berlin

  1. Auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marion Caspers-Merk haben sich die bestehenden regionalen Anbieter von Drogennotrufeinrichtungen in Deutschland zu einer bundesweiten, gemeinsamen Sucht & Drogen Hotline zusammengeschlossen.
  2. Ziel der Sucht & Drogen Hotline ist ein telefonisches Beratungsangebot in Sucht- und Drogenfragen, das allen Betroffenen, deren Angehörigen und beruflichen Fachgruppen mit Informations- und Beratungsangeboten zur Verfügung steht.
  3. Die Sucht & Drogen Hotline wird mit der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 01805 313031 täglich 24 Std. geschaltet. Es soll ein hoher Bekanntheitsgrad mit der Nummer und dem Angebot der Sucht & Drogen Hotline in der Bevölkerung erreicht werden. Das telefonische Beratungsangebot ist für die Anrufer mit 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz kostenpflichtig, im Mobilfunk max. 42 Cent pro Minute. Den Anbietern entstehen durch die Anrufe keine Telefonkosten.
  4. Die beteiligten Anbieter der Sucht & Drogen Hotline behalten ihre bisherige regionale Eigenständigkeit und Ausrichtung. Jeder Anbieter ist für das eigene Angebot, die Fortbildung der zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter und die organisatorische Durchführung selbst verantwortlich.
  5. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt das organisatorische Dach der Sucht & Drogen Hotline zur Verfügung. Sie übernimmt die überregionale Bewerbung der Sucht & Drogen Hotline, die Koordination und Evaluation des gemeinsamen Angebots, die Förderung der Qualitätssicherung und gewährleistet den Informationsaustausch unter den Anbietern.
  6. Die inhaltlichen Standards der Sucht & Drogen Hotline werden gemeinsam von den beteiligten Anbietern in mindestens 1x jährlich stattfindenden Treffen auf Einladung der BZgA festgelegt.
  7. Die Geschäftstelle der Drogenbeauftragten unterstützt die bundesweite Sucht & Drogen Hotline bei der weiteren Umsetzung des Angebots.
  8. Die teilnehmenden Suchthilfeeinrichtungen verpflichten sich zur Beteiligung an der bundesweiten Sucht & Drogen Hotline auf der Grundlage der vereinbarten Standards, Leistungsbeschreibung und des technischen Einwahl- bzw. Routingverfahrens. Anrufende Ratsuchende werden automatisch mit der regional nächstgelegenen Suchthilfeeinrichtung verbunden.
  9. Die Anruferzahlen und das von den beteiligten Einrichtungen tatsächlich geleistete Beratungsangebot werden unter strenger Berücksichtigung des Datenschutzes automatisch registriert und ausgewertet. Jeder beteiligte Anbieter legt jährlich einen Bericht über das eigene Angebot und ggf. die Kosten vor.
  10. Mit der Sucht & Drogen Hotline bündeln die regionalen Drogennotrufeinrichtungen die bestehenden Ressourcen an Telefonberatung im Suchthilfebereich und schaffen ein bundesweites und effektives Netz sich gegenseitig unterstützender und ergänzender Drogennotrufeinrichtungen.